Ich habe neulich einen LinkedIn-Post gesehen, in dem jemand seinen Schreibtisch gezeigt hat. Ein ordentlicher Schreibtisch, für meinen Geschmack aber immer noch nicht gut genug. Deshalb teile ich hier meine Tipps und Tricks, wie du deinen Arbeitsplatz verbesserst, ihn aufgeräumt hältst und als Entwickler oder Büroarbeiter generell länger durchhältst.
Ein optimierter Schreibtisch ist der erste Schritt, um Energie zu sparen und gleichzeitig produktiver zu sein!
Ich teile das auf mehrere Blogposts auf. In Teil 1 geht es darum, warum du deine Arbeitsumgebung aufwerten solltest und was du dafür brauchst. Teil 2 wird praktischer, da zeige ich dir, was ich gemacht habe, um einen so aufgeräumten Schreibtisch wie auf den Fotos zu bekommen.
Warum ist ein guter Schreibtisch wichtig?
Produktivität
Ich bin fest überzeugt, dass die besten Ergebnisse in einer stabilen Umgebung entstehen, die:
- der Arbeit gewidmet ist
- sich nicht verändert
- an einem ruhigen Ort liegt
- wenig bis keine Ablenkung, sprich Kram, enthält.
Wenn du das nicht hast, teilst du deine Denkleistung auf — entweder um die Ablenkungen auszublenden oder, schlimmer, in Richtung dieser Ablenkungen. Das führt dazu, dass du abgelenkter und erschöpfter bist.
Gesundheit
Neben der geteilten Denkleistung gibt es einen weiteren wichtigen Faktor, den du bedenken solltest: deine Gesundheit.
Auch Bürojobs können gesundheitliche Probleme verursachen!
Klar, als Büroarbeiter sind wir nicht so anfällig für Arbeitsunfälle wie jemand, der zum Beispiel auf dem Bau arbeitet. Trotzdem kann ein schlechtes Schreibtisch-Setup Dinge auslösen wie:
- Rückenschmerzen
- Nackenschmerzen
- Kopfschmerzen
- überanstrengte Augen
Ich bin kein großer Fan davon, mit dem Laptop auf der Couch zu sitzen oder am Pool zu liegen. War da, hab das gemacht, und es ist mies.
Homeoffice
Seit Corona habe ich so viele Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küchen usw. gesehen, dass ich eine Karriere als Innenarchitekt starten könnte (und Leuten sagen, was sie nicht tun sollten!). Außerdem habe ich einiges sehr Unpassendes im Hintergrund von Meetings gesehen, von Wäsche bis zu Dingen, die dort wirklich nichts zu suchen haben. Stell dir vor, das passiert bei einem Kunden.
Ich glaube, die aktuelle Welle an „Return to Office"-Regelungen hat auch damit zu tun, dass Leute zu Hause keine angemessene Arbeitsumgebung haben
Und nicht zuletzt: Als Arbeitgeber bist du zumindest in Deutschland dafür verantwortlich, deinen Mitarbeitern eine gesunde Arbeitsumgebung zu bieten. Wenn sie gesundheitliche Probleme bekommen, weil sie acht Stunden am Tag am Küchentisch gearbeitet haben, könntest du dafür durchaus haftbar gemacht werden.
Was du nicht auf dem Schreibtisch haben willst

Werden wir praktischer. Das hier ist ein kleines Beispiel für das, was ich als Kram betrachte und was nicht auf deinem Schreibtisch liegen sollte.
- Kabel
- Unmengen an Stiften
- Papier
- Bilder
- Kalender
Als Faustregel würde ich sagen: Alles, was beim Putzen weggeräumt werden muss und was du nicht ständig für die Arbeit brauchst, gehört nicht auf deinen Schreibtisch!
Was du auf dem Schreibtisch haben willst
Natürlich gibt es Dinge, die du auf dem Schreibtisch haben willst, aber die Liste ist sehr kurz.
- Telefon (falls für die Arbeit nötig)
- Maus/Tastatur
- Getränk!
- Monitor
- Rechner
Dieselbe Regel wie für die Dinge, die du nicht haben willst, gilt auch hier, nur umgekehrt. Wenn du etwas nutzt — und zwar nicht nur jeden Tag, sondern ständig: Stell es auf deinen Schreibtisch!
Ich denke, das reicht fürs Erste. Im nächsten Beitrag gebe ich dir ein paar praktischere Tipps, wie du einen sauberen und minimalistischen Arbeitsplatz hinbekommst.